Monatliche Archive: November 2011

Büse: Adventure STX Kombi

Büse Adventure STX Hose: bestückt mit Protektoren von SasTecBüse bietet aktuell eine neue Hightech-Kombi für TourenfahrerInnen unter dem Namen ,Adventure STX’ an. Mit herausnehmbarer Sympatex Professional Klimamembrane ausgestattet, ist sie atmungsaktiv sowie wasser- und winddicht. Zudem verfügt sie über eine ebenfalls herausnehmbare Innenjacke und ein großzügiges ,Air Flow’ Belüftungssystem im Brustbereich. Weitere Belüftungsmöglichkeiten gibt es auf dem Rücken und an den Unterarmen. Dazu verfügen die Ärmel über eine mehrfache Armweitenverstellung. Elastischer Oberstoff an den Seiten, ein Flexi-Snap Kragenverschluss, umlaufende Verbindungs-Reißverschlüsse in der Außenjacke und Membranjacke, ergonomisch angepasste Schnittführung sowie sieben Außen- und drei Innentaschen sorgen für Komfort und Funktionalität.
Die Hose besteht aus strapazierfähigem Hitena in Kombination mit abriebfestem 500 D Polyamidgewebe. Wie die Jacke verfügt auch die Hose über die herausnehmbare Klimamembrane. Ein ,Air Flow’ Belüftungssystem ist an den Oberschenkeln untergebracht , auch die Hose verfügt über elastische Einsätze.
Büse Adventure STX Jacke: mit herausnehmbarer Sympatex KlimamembraneZusammengehalten werden Jacke und Hose von einem umlaufenden Verbindungs-Reißverschluss. Insgesamt ist die Kombi bestückt mit sechs Taschen und Protektoren von Sas-Tec an Schultern, Ellbogen und Knie. Herausnehmbare Polsterungen im Rücken und an der Hüfte – austauschbar durch Sas-Tec Protektoren –, reflektierende Elemente und Sicherheitsnähte sorgen für den Schutz.
Im VK schlagen die Adventure STX Jacke mit 369,95, die Hose mit 219,95 Euro zu Buche; erhältlich ist die Kombi im gut sortierten Motorradbekleidungs-Fachhandel.

Kontakt: Büse MX Import


Koch Zweirad: Thomas Hinze als ‚General Manager‘

Bei Koch Zweirad und Reaction Deutschland in Windeck gibt´s einen neuen Chef: Bereits seit August leitet Thomas Hinze die Geschäfte des Linhai- und Triton-Importeurs Koch Zweirad Vertrieb GmbH sowie des Zubehör-Anbieters Reaction Deutschland GmbH. „Ich unterzeichne als ‚General Manager‘“, sagt Thomas Hinze, und es sei auch beabsichtigt, ihn als handelsrechtlichen Geschäftsführer einzutragen.
Hintergrund: Der bisherige Geschäftsführer von Koch Zweirad – Helge Koch –, der neben dem Aufbau des Importeurs und Großhändlers stets auch Medizin studiert hat, konzentriert sich nunmehr auf den Abschluss seines Studiums. Bei Reaction Deutschland wurde der Vertrag von Lars Tittel, dem bisherigen Geschäftsführer, über den 31. Dezember 2011 hinaus nicht verlängert. Thomas Hinze ist nun für beide Unternehmen zuständig und sagt dazu: „Mit der Zusammenführung der Geschäftsleitungen von Koch Zweirad und Reaction Deutschland können wir nun Synergien optimal nutzen. Schließlich wenden sich beide Unternehmen an dieselben Händler – Koch Zweirad mit Fahrzeugen und Reaction Deutschland mit Ersatzteilen und Zubehör.“ Die ET Plus GmbH, über die der Ersatzteilvertrieb bislang abgewickelt wurde, ist im Zuge dieser Umstrukturierung nicht mehr aktiv. „Mit Reaction haben ein Konzept übernommen, das sich in Frankreich und Benelux bereits über Jahre bewehrt hat.“
Und was hat er vor, der neue ‚General Manager‘ in Windeck? Bei Koch Zweirad werden Thomas Hinzes wichtigste Aufgaben in drei Punkten zusammengefasst:

  1. Die Unternehmensstruktur soll kurzfristig an schwankende Marktbedingungen angepasst werden.
  2. Mit den Vertragshändlern von Koch Zweirad und Reaction Deutschland soll eine enge Partnerschaft gepflegt werden.
  3. Die Servicequalität, die Erreichbarkeit und die Warenverfügbarkeit sollen zeitnah verbessert werden.

Für diese Aufgaben bringt Thomas Hinze mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Vertriebsfunktionen bei Saint Gobain und Hilti Deutschland mit. Der gebürtige Berliner hat seine Karriere nach einem Maschinenbau-Studium als Produktionsingenieur bei Tetra Pak gestartet, zuletzt war er für Hilti als Geschäftsführer im Mittleren Osten tätig. Erfahrung hat der begeisterte Motorsportler auch im Rennsport. „Dies macht Thomas Hinze zur Idealbesetzung, um die Unternehmen mit Leidenschaft und Engagement erfolgreich zu führen“, heißt es dazu bei Koch Zweirad.
Koch-Zweirad-Manager Thomas Hinze: möchte Außendienst-Mitarbeiter auf das Haifischbecken des Motorrad- und Quad-Markts vorbereiten„In der Formel 1 wird über den Ausgang eines Rennens schon in der Vorbereitung und in der Boxengasse entschieden“, sagt Thomas Hinze, der mit der Umstrukturierung des Teams bereits begonnen hat: In beiden Unternehmen sollen die Vertriebsteams neu aufgestellt und auf 10 bis 12 Außendienst-Mitarbeiter verstärkt werden. Außerdem ist geplant, die Außendienstler auch durch die Hersteller an den neuen Produkten und Modellen für 2012 zu schulen.

Geplant: Umzug von Windeck nach Siegburg

Weitere Veränderungen sollen bei Koch Zweirad und Reaction Deutschland folgen, den Startschuss dafür soll der geplante Umzug der Unternehmen von Windeck nach Siegburg bieten, der im Frühjahr 2012 stattfinden soll.

Kontakt: Koch Zweirad Vertrieb
Kontakt: Reaction Deutschland


Essen Motor Show: Bumper-Cars

Vier einzigartige Bumper-Cars des Amerikaners Tom Wright, die in den USA sogar für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, werden auf der Essen Motor-Show präsentiert, die vom 25. November bis 4. Dezember in den Essener Messehallen stattfindet.
Bumper-Cars von Tom Wright: Chevrolet Corvette 
Frontpartie ist der Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1958 nachempfunden
Bumper-Cars – auf Deutsch: Auto-Scooter – sind Mini-Fahrzeuge, die in erster Linie auf Volksfesten eingesetzt werden: Auf der Kirmes konnten und können sich alle, ob jung oder alt, mit den Minis, die elektrisch angetrieben sind, austoben und manchmal auch als ‚Prellbock‘ benutzen, schließlich überstehen die Zwerg-Fahrzeuge kleine Kollisionen, ohne dass es ernsthafte Folgen hat.

Bumper-Car von Tom Wright: Sauber gearbeitete Quad-Fahrwerkstechnik an der Hinterhand eines ‚Police Cars‘

Tom Wright: bringt Auto-Scooter auf die Straße

Tom Wright aus dem US-Staat Kalifornien hatte allerdings andere Pläne mit diesen Mini-Mobilen. Eigentlich über 40 Jahre lang Zweirad-Fan, sah er 1994 zum ersten Mal so ein Gefährt, natürlich elektrisch angetrieben und als Fortbewegungsmittel auf einem Jahrmarkt benutzt. Er war fasziniert und kaufte es. Ganz als Motorrad-Fan, ersetzte er den elektrischen Antrieb durch einen Motorrad-Motor und erreichte, dass er mit seinem neuen Gefährt auch auf der Straße fahren konnte. 1997 kaufte er einen zweiten Auto-Scooter…

Bumper-Cars von Tom Wright: mit Alfa-Romeo-Karosserie, die ursprünglich von Ihle in Bruchsal gebaut wurde

Ihle Alfa

Und heute besitzt der Amerikaner neun für den Straßenverkehr zugelassene Bumper-Cars. Vier von ihnen werden auf der Essen Motor Show präsentiert, darunter zwei Modelle, die ursprünglich aus Deutschland stammen. So wurde das Mini-Mobil Alfa-Romeo-Karosserie ursprünglich in den 1950er Jahren von den Gebrüdern Ihle aus Bruchsal bei Karlsruhe gebaut und kam Ende der 1980er Jahre in die USA. Nach dem Umbau durch Tom Wright ist von dem Original vor allem das Lenkrad und die Nummer 22 erhalten geblieben, womit das Gefährt auf Volksfesten gefahren ist. Der Antrieb erfolgt jetzt durch einen Zweizylinder-Motorrad-Motor von Kawasaki. Mit Sechsgang-Getriebe, Scheibenbremsen und Halogen-Scheinwerfern ausgerüstet, ist das Fahrzeug auch ansonsten technisch auf dem aktuellen Stand.

Bumper-Cars von Tom Wright: Lusse Rod mit einer Lackierung, welche das Fahrzeug je nach Winkel des einstrahlenden Sonnenlichts in einer anderen Farbe erscheinen lässt

Lusse Rodster

Interessant auch ein Rod namens ‚Hot Idea‘, dessen Basis ein Lusse Auto-Scooter aus dem Jahr 1936 ist. Angetrieben wird das Fahrzeug heute von einem 750-Kubik-Motorrad-Motor von Yamaha aus dem Jahr 1997, auch dieser verfügt über ein Sechsgang-Getriebe. Weitere Kennzeichen sind eine Holzverkleidung rundum, ein verchromter Kühlergrill sowie eine kippbare Windschutzscheibe. Die Lackierung wechselt unter Sonnenlicht wie ein Chamäleon die Farbe, je nachdem, von welcher Seite das Car betrachtet wird.

Bumper-Cars von Tom Wright: Hot Idea – Heckansicht mit Nummernschild des Staates ArizonaKontakt: Essen Motor Show


Can-Am: Garantieverlängerung für Spyder Roadster

Für alle Can-Am Spyder Roadster RS und RT, die noch bis zum 31. Januar 2012 neu gekauft werden, velängert BRP die Garantie sowie seine Roadster Assistance (eine Art Schutzbrief) auf drei Jahre; außerdem übernimmt der Hersteller die Treibstoffkosten für 3.000 Kilometer.
Can-Am Spyder Roadster RT LTD: Für alle Fahrzeuge, die bis zum 31. Januar 2012 neu gekauft werden, verlängert Can-Am die Garantie auf 3 JahreDie Aktion beinhaltet keinen Aufpreis, die Fahrzeuge sind zum jeweils aktuell gültigen Listenpreis erhältlich. Dieser beginnt bei der Can Am Spyder Roadster RS – je nach Ausstattung – ab 17.689 Euro und bei der Can-Am Spyder Roadster RT ab 21.369 Euro.

Kontakt: BRP Germany


Dinli 450 R: Das Beste aus zwei Welten

Mit einem attraktiven Preis für sein Mittelklasse-Modell 450 R startet die taiwanesische Marke Dinli in das kommende Jahr 2012. Bereits ab Ende Januar 2012 wird das überarbeitete Fahrzeug im Handel für 4.444 Euro verfügbar sein. „Technisch und optisch aufgewertet, soll es den anspruchsvollen Kunden ansprechen“, freut sich Bruno Payer, der beim Dinli-Importeur Karcher als Chef-Repräsentant für diese Marke zuständig ist.
Dinli 450 R: zu haben in Schwarz-Grün, Orange und Schwarz-OrangeDer Hersteller siedelt seine 450 R im Segment ‚Sports Utility Vehicle‘ (SUV) an; im Automobilbereich erfreut sich dieses Marktsegment bereits höchster Beliebtheit. So soll auch die Dinli 450 R als agile Vierrad die Sportlichkeit eines Quads mit Nutzfaktoren von ATVs vereinen. Abschließbare Staufächer und ein üppiger Gepäckträger hinten sowie ein geschlossener Fußraum rüsten die 450er für den Alltag und ausgedehnte Touren. Dank leistungsfähiger Fahrwerkskomponenten dürfen diese auch abseits befestigter Wege stattfinden. Den nötigen Grip liefert serienmäßige Bereifung von Maxxis.
Sports-Utility-Vehicle Dinli 450 R: vereint die Performance eines Sport-Quads mit dem Nutzwert eines ATVsHerzstück der Dinli ist das wassergekühlte Einzylinder-Triebwerk von Subaru, das bei den sportlichen Quads des taiwanesischen Herstellers bereits seit langem im Einsatz ist und mit einer Leistung von 33 kW (45 PS) sowie einem 5-Gang-Schaltgetriebe auch für sportliche Einsätze üppige Performance bietet.
„Die 450 R ist nicht nur eine originale, sondern auch eine typische Dinli“, schwärmt Bruno Payer. „Sie ist solide verarbeitet und ihr Preis bezahlbar.“ Zu haben ist die neue Dinli 450 R in drei Farbvarianten: in Orange, Schwarz-Orange und Schwarz-Grün.

Kontakt: Dinli


Markus Ferch: übernimmt Geschäftsführung bei Arctic Cat Europa

Markus Ferch: ist ab 1. Dezember 2011 neuer Geschäftsführer bei Arctic Cat Europa in St. Johann

Das Arctic-Cat-Team in St. Johann bekommt einen neuen Häuptling: Ab 1. Dezember 2011 übernimmt Markus Ferch die Geschäftsführung der Europa-Niederlassung des amerikanischen ATV- und Snowmobil-Herstellers. Er folgt damit Bill Barthold, der dieses Amt 16 Monate lang interimistisch innehatte.
Im Powersports-Business ist Markus Ferch kein Unbekannter: Nach seinem Jura-Studium an der Universität Salzburg war er bei BMW Wien, KTM, im Husqvarna-Import für Deutschland sowie bei Solaris Austria tätig.

Kontakt: Arctic Cat


Polaris übernimmt französischen Elektro-Hersteller Goupil

Der US-amerikanische ATV-, Snowmobil- und Side-X-Side-Hersteller Polaris hat den französischen Hersteller Goupil Industrie SA übernommen, um im Bereich der kleinen elektrischen, gewerblich eingesetzten Straßenfahrzeuge weiter zu wachsen. Das Privatunternehmen mit Sitz in Bourran, Frankreich stellt elektrische Straßenfahrzeuge für den gewerblichen Bedarf her. Aufbauend auf einem modularen Design kann eine Vielzahl an Kundengruppen angesprochen werden. Durch diesen Schritt werden die Fahrzeuge von Goupil dem wachsenden Polaris-Produktportfolio der kleinen Elektrofahrzeuge hinzugefügt. Als Teil einer globalen Marke wird die Reichweite Goupils erweitert, und das sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden europäischen Vertriebsbasis. Im Kalenderjahr 2010 hat Goupil einen Umsatz von etwa 18,5 Millionen Euro gemacht; produzieren wird der Hersteller weiterhin mit seinem aktuellen Personal in Bourran.
Goupil: produziert auch nach der Übernahme durch Polaris an seinem Standort in Bourran / Frankreich„Wir sind begeistert, Goupil unserer Palette kleiner Elektrofahrzeuge hinzufügen zu können“, sagt Scott Wine, Polaris Chief Executive Officer. „So erhalten wir die Möglichkeit, natürliche Synergien zwischen den kommerziellen, leichten Nutzfahrzeugen aus Frankreich und den eher zur Personenbeförderung genutzten Fahrzeugen von unserem Produzenten Global Electric Motorcars (GEM) zu nutzen.“ Der Polaris-Manager sieht enorme, langfristige Wachstumskapazität im Weltmarkt der kleinen Elektrofahrzeuge. Goupil sei mit seiner etablierten Produktlinie leichter Nutzfahrzeuge, seiner langen Geschichte profitablen Wachstums und als in seinem Bereich führender Anbieter in Europa ein integraler Bestandteil der Strategie von Polaris, dieses Potenzial weiter auszubauen.
Aufbauend auf dem vorherigen Kauf von Global Electric Motorcars (GEM), einem US-amerikanischen Hersteller von Elektrofahrzeugen, soll diese Akquisition die Marktposition von Polaris bei den kleinen Elektrofahrzeugen weiter stärken. Goupil und GEM produzieren sich ergänzende Fahrzeuge; das kombinierte Portfolio bietet Polaris ein Line-Up kleiner Elektrofahrzeuge, die sich für eine Vielzahl an Einsatzgebieten eignen – von der Personenbeförderung bis hin zum leichten Schlepper. Durch die Kopplung Goupil und GEM sowie der jüngsten Minderheitsbeteiligung bei der Firma Brammo besitzt Polaris eine solide Grundlage für zukünftige Innovationen in der Elektro-Fahrzeug-Technik.
Das sieht auch Pascal Duclos, Mitbegründer von Goupil, so: „Die Angliederung an Polaris eröffnet uns die Ressourcen, die wir benötigen, um zu einem stärkeren und profitableren Unternehmen zu wachsen. Polaris und Goupil teilen ähnliche Werte, beide bauen im Kern auf Innovation und Qualitätsprodukte auf. Wir sind begesiert davon, ein Bestandteil von Polaris zu sein und freuen uns auf den Ausbau der Goupil Präsenz in ganz Europa und Nordamerika.

Kontakt: Polaris Germany


Can-Am: Garantie-Verlängerung für 2011er Modelle

Can-Am: ab jetzt 4 Jahre Garantie für alle 2011er Outlander 800R

Für neue Can-Am ATV-Modelle des Modelljahres 2011 mit 800 ccm Hubraum, die zwischen dem 1. Oktober 2011 und 31. Januar 2012 gekauft werden, gibt es jetzt eine verlängerte Garantie von vier Jahren. Die Käufer eines entsprechenden Can-Am Modells müssen lediglich ihren Wohnsitz in der EU haben, dann gewähren ihnen die teilnehmenden BRP-Vertragshändler in Deutschland eine verlängerte Garantie von vier Jahren – zwei Jahre BRP-Werksgarantie plus zwei Jahre Garantieverlängerung.

Kontakt: BRP Germany


EICMA 2011: Auffälligkeiten entdeckt

EICMA 2011: auf der Leitmesse der Motorrad-Industrie gab´s vom 8. bis 13. November in Mailand auch ein paar neue Quads zu entdecken

Die Leitmesse der europäischen Motorrad-Industrie, die EICMA in Mailand, hat in diesem Jahr vom 8. bis 13. November stattgefunden. In Sachen ATVs, Quads, UTVs und Side-X-Sides gab es durchaus Überraschungen in Italien, auch wenn sich die Präsentationen in diesem Bereich insgesamt im überschaubaren Rahmen hielten.
Auffällig war weniger, dass in Italien nur wenige ATVs und Quads ausgestellt wurden – das war bereits in den vergangenen Jahren nicht anders. Geradezu enttäuschend war die Quad-Abstinenz der japanischen Hersteller: Allein bei Yamaha stand eine YFM 700 Raptor, allerdings eher im Weg als liebevoll präsentiert. Die neue Grizzly 300 suchte man bei Yamaha ebenso vergeblich wie die jüngst präsentierten KVF 300 und 750 Brute-Force auf dem Kawasaki-Stand.

Anders als in den Jahren zuvor fehlten heuer auch die auffälligen Exoten chinesischer Spezialisten, bei deren Anblick wir uns stets gefragt hatten, wer das wohl kaufen würde, von ‚brauchen‘ mal ganz abgesehen. Und das sehen wir positiv: Diejenigen ATV- und Quad-Hersteller, die ihre Fahrzeuge auf der EICMA 2011 präsentiert haben, meinen es ernst mit diesem Geschäft und bieten für das Modelljahr 2012 so manche Überraschung. Im folgenden die Highlights – und das, was wir darüber denken…
Kontakt: EICMA

Bashan: neues ATV ‚BS150ATVC-15‘

Bashan

Der chinesische Hersteller glänzte auf seinem EICMA-Stand mit einem neuen 150-Kubik ATV – so neu, dass es noch nicht einmal so ganz ausgepackt wurde: Die Sitzbank der BS150ATVC-15 blieb zum Schutz in eine Folie aus klarem Plastik gehüllt. Nicht so beim Bashans Sportquad, das wir bereits kennen, das auch im Modelljahr 2012 wahlweise mit 250 oder 300 Kubik erhältlich ist und das der Chinesischen Schönheit auf dem EICMA-Stand Platz zum Entspannen bot.
Bashan: Sportquad auch weiterhin mit 250 oder 300 Kubik erhältlichInteressant weiterhin bei Bashan: Das Team um John Xiao hat jüngst eine Niederlassung in Krefeld eingerichtet, von der aus die Märkte in Europa bedient werden sollen. Kontakt: Bashan Europe

BMW Maxi-Scooter C 600 Sport:  soll die Fahreigenschaften eines Motorrads mit der Agilität und dem Komfort eines Rollers vereinen

BMW

Nein, die Bajuwaren führen für 2012 KEINE ATVs oder Quads im Schilde – die Gefahr designmäßiger Entgleisungen á la 7er Limousinen oder 6er Coupés zieht vorerst an unserer Nische vorbei und trifft als nächstes die Scooter-Fraktion.
BMW, Front Maxi-Scooter C 600: gefällt schlichtVon den Konzepten und ihrer Technik her sind die Fahrzeuge durchaus interessant. Die beiden „Premium-Fahrzeuge im Maxi-Scooter-Segment“ sollen „die herausragenden Fahreigenschaften eines Motorrads mit der spezifischen Agilität und dem konzeptionellen Komfort eines Scooters zu einem neuartigen und dynamischen Fahrerlebnis vereinen“, heißt es offiziell bei BMW.
BMW Maxi-Scooter C 650 GT: gefällt sicherlich BMW-EnthusiastenMit der C 600 Sport bietet der Hersteller ein sportlich, und der C 650 GT ein touringmäßig ausgerichtetes Modell; beide werden vom gleichen Zweizylinder-Reihenmotor mit 647 Kubik und 44 kW (60 PS) angetrieben, wobei die Kraft über eine CVT-Variomatik und eine Kette, die im Ölbad läuft, an das Hinterrad weitergegeben wird. Entwickelt wurde das Aggregat „von BMW Motorrad“, demnach also NICHT von Rotax, wo der 800er Zweizylinder-Reihenmotor für BMW Motorrad gefertigt wird. Montieren will BMW seine Maxi-Scooter bereits ab Ende 2011 in Berlin, die Motoren werden von Kymco in Taiwan produziert, und ein Elektro-Antrieb soll ebenfalls bereits in Planung sein.
BMW, Front Maxi-Scooter C 650 GT: auch nicht schöner mit optionalem LED-TagfahrlichtAn dieser Stelle interessant an den bajuwarischen Maxi-Scootern ist ihre Antriebstechnik: Zweizylinder, CVT und Ölbad-Kette bilden eine perfekte Basis für ein ATV; die Marke BMW wäre – bei Zurückhaltung in designmäßiger Extravaganz – wohl willkommen in unserer Szene; und mit Kymco als Partner hätten die Bajuwaren bereits einen Fuß in der Tür unserer Nische.
Noch sind ATVs der Marke BMW sicherlich kein Thema. Doch wer hätte schon gedacht, dass die Bayern heute Roller präsentiert?
Kontakt: BMW Motorrad

Brammo: Der Hersteller wettbewerbsfähiger Elektro-Sportbikes bietet mittlerweile ab 7.000 Euro auch Alltags-Motorräder, die bis zu 100 km/h schnell und 140 km weit fahren

Brammo

Ein weiteres Motorrad, dessen Technik uns in Kürze auch im ATV- und Quad-Bereich begegnen dürfte, bietet der amerikanische Hersteller Brammo, dessen Fahrzeuge in Europa vertrieben werden von kom enterprise in Burghausen. Das Team um Hans Eder hat in Mailand neben wettbewerbsfähigen Gelände- und Straßen-Sportbikes auch sein Alltags-Motorrad ‚Enertia‘ gezeigt, das eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h sowie eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern bietet und für weniger als 7.000 Euro in den Handel kommt; für 1.700 Euro mehr gibt´s das Bike mit der doppelten Akku-Kapazität und 140 km Reichweite, womit das Motorrad vor allem für Pendler und in den Städten interessant ist – eine ‚Tankfüllung‘ kostet bescheidene 1,80 Euro.
Brammo, Elektro-Motor: ‚Tankfüllung‘ für 1,80 EuroIn Sachen ATVs und Quads hält sich Brammo derzeit noch zurück; angeblich entwickeln die Amerikaner aktuell Elektro-Antriebe für einen großen ATV-Produzenten. Der Markt hingegen wäre auf jeden Fall vorhanden: Ein einfach zu fahrendes, lautloses und emissionsfreies Quad, das überdies eine gewisse Reichweite hat und bezahlbar ist, dürfte vor allem Veranstaltern von Quad-Touren ungeahntes Terrain erschließen.
Kontakt: BrammoParx

800-Kubik ATV von CF Moto: soll unter dem Namen ‚Terralander 800‘ der Marke Explorer ab Februar 2012 als das günstigste ATV seiner Klasse angeboten werden

CF Moto / Explorer

Der Hersteller aus Hangzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang glänzt auf der EICMA mit einem 800-Kubik-ATV. Angetrieben von einem wassergekühlten V2-Triebwerk mit 45,6 kW (62 PS) und einem Drehmoment von 72 Nm, zählen neben einer Anhängerkupplung auch Alu-Felgen, eine Seilwinde, zwei Gepäckträger, Handprotektoren und eine Rückenlehne für die Sozia zur Serien-Ausstattung.
Im deutschsprachigen Raum wird das Fahrzeug von der KSR-Group unter deren Marke ‚Explorer‘ vertrieben, heißen soll es ‚Terralander 800‘, und verfügbar sein soll es ab Ende Januar / Anfang Februar 2012. Ein VK-Preis wurde noch nicht bekannt gegeben, allerdings hat das KSR-Team bereits angekündigt, die Explorer Terralander 800 solle das günstigste ATV ihrer Klasse werden.
CF Moto: Explorer ‚Bazooka 625 efi‘ mit Windschutzscheibe und Hardtop erhältlichEin behutsames Update erfuhr auch das Side-X-Side-Fahrzeug von CF Moto, das im deutschsprachigen Raum von Explorer als ‚Bazooka 625 efi‘ angeboten wird. Für das Fahrzeug ist mittlerweile eine Windschutzscheibe und ein Kunststoff-Dach erhältlich.
Kontakt: KSR Group / Explorer

Dinli: Eric Lucot (Dinli-Import Frankreich), Bruno Payer (Dinli-Import Deutschland und Österreich) und Lu Thai Yang (Dinli Metal Industrial, Taiwan) präsentieren stolz die Dinli 800 – eigentlich ein ATV, das nur zwei Räder besitzt

Dinli

Bekannt für seine Quads und ATVs, stand auf dem Dinli-Stand in Mailand ein Motorrad im Mittelpunkt und zwar die ‚Dinli 800‘. Von ihrer Form her ein Mittelding aus Cruiser und Tourer, werkt im Bike ein uns nicht unbekannter 750-Kubik-Motor, der mit elektronischer Einspritz-Anlage eine Leistung von 35,3 kW (48 PS) ans Hinterrad liefert, und das – ebenso wie bei ATV – über eine CVT-Variomatik und einen Riemen. Wie sich ATV-Technik im Bike fährt, muss nun natürlich getestet werden.
Dinli 800 EVO: im Straßen-Trimm mit Alu-Felgen und Niederquerschnitt-StraßenreifenDoch auch im Vierrad-Bereich präsentiert Dinli Neues. Die Centhor 800 EVO wurde im Straßen-Trimm mit Alu-Felgen und Niederquerschnitt-Straßenreifen präsentiert.
Dinli 50 X: ausgewachsenes 50-Kubik-ATV im Chassis einer 300erMit der Dinli 50 X bietet der Hersteller aus Tali in der taiwanesischen Provinz Taichung ein 50-Kubik-ATV im Chassis einer 300er – groß genug für erwachsene EuropäerInnen und geeignet für Führerschein-InhaberInnen der Klasse ‚S‘, die in Kürze mit dem Roller-Führerschein ‚fusioniert‘ wird, so dass sich dann bereits ab 16 wahlweise rollern oder quaddeln lässt.
Kontakt: Dinli

EGL Motor, RX6T: neues Sportquad mit 598-Kubik-Triebwerk

EGL Motor

Vermisst haben wir am diesjährigen EICMA-Stand von EGL das Dreirad des chinesischen Herstellers, schließlich war das Gerät auf jeder Messe allemal einen Hingucker wert. Allerdings nur, wenn man nicht so ganz genau hingeschaut hat; Details wie Schweißnähte oder Lagerspiele zählten wohl zu den Gründen, warum das Fahrzeug, das im Internet mitunter bereits für weniger als 2.000 Euro feilgeboten worden ist, im Straßenverkehr kaum anzutreffen ist.
EGL Motor: Mad Max mit 250- oder 300-Kubik als Enduro oder SuperMotoWas das Team aus Yongkang in der chinesischen Provinz Zhejiang auf der EICMA in Mailand gezeigt hat, lässt allerdings aufhorchen. Neben den bereits bekannten Mad-Max-Modellen mit 250 oder 300 Kubik, die sowohl als Enduro als auch als SuperMoto mit Straßenbereifung angeboten werden, stand da eine Enduro namens ‚RX6.0T‘, die von einem flüssigkeitsgekühlten Viertakter mit 598 Kubik angetrieben wird. Bleibt zu hoffen, dass die Chinesen bei der Serien-Produktion ihre Fertigungsweise ebenso aufrüsten wie das Triebwerk.
Neu bei EGL Motor ist weiterhin ein ATV namens ‚FWS300‘ mit 297 Kubik sowie die ‚Mini Mad Max‘, ein Kinder-Quad mit 107-Kubik Viertakt-Motörchen.
In Deutschland werden die Fahrzeuge von EGL Motor vertrieben von M&C in Nürnberg.
Kontakt: Micon Motors

Goes 625i: verbirgt technische Innovation

Goes

Das eigentlich Neue bei Goes hatte in Mailand keine Chance aufzufallen. Das lag einerseits an der schmückenden brünetten, knapp bekleideten Schönheit, deren Mandelaugen Mann natürlich zunächst genaustens ergründen musste, bevor das Fahrzeug unter ihrem zarten Popo beachtet werden konnte. In weiß gehalten, bildete die Goes 625i zwar einen hübschen Kontrast zum Decor – caramelfarbenen Beinen –, auf die eigentliche technische Innovation jedoch verwies lediglich eine rote Zier-Blende: Das Top-ATV von Goes ist ab Modelljahr 2012 mit einer neuen, aufwändigen Variomatik ausgestattet, bei welcher der Riemen stets gespannt bleibt.
Goes 625i: mit neuer VariomatikDas sieht zwar kein Mensch, schont aber das Gummiband und dürfte so manchen Ausfall vermeiden. Damit es zumindest jeder sehen kann, der dies weiß, bietet Goes auffällige Zierblenden in verschiedenen Farben.
Im übrigen weist Laurent Cartier, der Boss von Goes Europe, darauf hin, dass die schöne Dekoration der Goes-ATVs auf der EICMA nicht im Auslieferungs-Umfang der Serienfahrzeuge inkludiert ist. Schade eigentlich.
Kontakt: Goes Europa

Kymco-Stand auf der EICMA 2011: großzügige Präsentation mit neuer MXU 550i EX als Highlight im ATV-Bereich

Kymco

Ein neues Gesicht hat Kymco in Mailand präsentiert, und zwar für sein großes ATV, die MXU 550i EX. Das Fahrzeug hat einen 550 Kubik großen Einspritz-Motor, der mit 33,75 kW (45,9 PS) knapp 12 PS mehr leistet als das 500-Kubik-Aggregat der bekannten MXU 500.
Kymco MXU 550i EX: neues Gesicht mit Knudsen-Nase, 550 Kubik, Einspritz-Anlage und 45,9 PSUm den Fortschritt auch äußerlich deutlich zu machen, verpassten die Taiwanesen ihrem Top-Modell eine neue Karosserie. An deren Front dominiert eine Knudsen-Nase, die uns stark an eine Cectek Gladiator erinnert; rechts und links daneben zwei klassische Breitspann-Scheinwerfer fast wie bei einer alten Mercedes-S-Klasse; darunter LED-Tagfahrlicht, das dann schon auf die Moderne hinweist – insgesamt ein wuchtiger Auftritt, durchaus angemessen für ein Top-Modell und ein deutliches Zeichen, dass bei Kymco was getan wird.
Kymco UXV 500: jetzt mit Windschutzscheibe, Türen, Dach und üppigst dimensionierten Zusatz-ScheinwerfernWas getan haben die in Kaohsiung auch an ihrem Arbeitstier, der UXV 500: Für die hatten wir stets eine Windschutzscheibe, Türen und ein Dach gefordert, und genau diese Accessoires wurden in Mailand präsentiert – mit vier gewaltigen Zusatzscheinwerfern in einem Träger, der ebenso als Kuhfänger durchgehen könnte, womit das Ganze auf Italiener sicherlich mächtig Eindruck macht. Auf uns weniger, denn sofern hier keine (teuren) LED-Leuchten eingesetzt werden, dürfte die Zusatz-Beleuchtung die Kapazität der Lichtmaschine überfordern.
Kymco UXV 500: mächtige Zusatz-Scheinwerfer und Windschutzscheibe – leider ohne Scheibenwischer und StraßenzulassungAußerdem fehlt ein Gutachten für die Windschutzscheibe ebenso wie Scheibenwischer – Voraussetzungen für die Straßenzulassung, die für professionelle Anwender schon wichtiger wäre als ziervolles Blendgerät. Wäre schön, wenn Kymco das nachliefert, schließlich hat sich die UXV 500 bereits gezeigt, dass sie für Arbeitseinsätze taugt.
Kontakt: Kymco / MSA

MEV My Electric Vehicle: Hummer mit Elektro-Antrieb

MEV My Electric Vehicle / Hummer

Auf einer Motorradmesse erscheint die Präsentation eines Hummer zunächst ungewöhnlich, schließlich dürfte so ziemlich jedes andere SUV wirtschaftlicher sein, wenn es um den Transport von Bikes und Quads oder das Ziehen von Anhängern geht. Außerdem wurde die Produktion der spritvernichtenden Gelände-Monster in den USA längst eingestellt. So waren in Mailand optisch nachempfundene Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb zu sehen, deren Hersteller in England sitzt und den Markennamen in Lizenz von GM verwendet – ein durchaus interessantes Konzept für die ATV-Szene.
Kontakt: MEV My Electric Vehicle

Moto Bionics Sieger-Bike: Michael Leeb und Manfred Demharter sind im zurückliegenden Jahr in der Moto 2 angetreten – ihr Pilot Alex de Angelis hat Platz 4 errungen

Moto Bionics / Aeon

Michael Leeb und Manfred Demharter, die hinter der Marke Moto Bionics und Aeon stehen, präsentierten auf der EICMA ein Fahrzeug, das sie gar nicht verkaufen: das Renn-Motorrad, mit dem Moto Bionics im zurückliegenden Jahr in der Moto-2-Klasse angetreten ist und mit Alex de Angelis im Sattel den errungen hat – gut fürs Image und ein netter Rückenwind für das ATV- und Quad-Geschäft, in dem Leeb und Demharter im kommenden Jahr 2012 mit der Marke Aeon zum Angriff blasen.
Kontakt: Michael Leeb Trading

Polaris RZR XP 900: 2012er Modell mit neu konstruierter Vorderrad-Geometrie, jedoch noch immer ohne Servolenkung

Polaris

Groß in Szene gerückt hatten die Amerikaner vor allem ihre Motorrad-Marke ‚Victory‘ – die Cruiser-Bikes zielen auf das Umfeld von Harley-Davidson, ihre Verkäufe haben nach Aussage der Polaris-Oberen im vergangenen Jahr vor allem in Deutschland die Erwartungen übertroffen.
Neben den Bikes waren auf dem Polaris-Stand auch die wichtigsten 2012er ATV-, UTV- und Side-X-Side-Modelle aus Medina in Minnesota zu sehen. Erstmals auf einer europäischen Messe wurde in Mailand das 2012er Modell des sportlichen Side-X-Side-Fahrzeugs RZR XP 900 gezeigt: Das Update des erst zu Beginn dieses Jahres präsentierten Topmodells enthält eine neu konstruierte Federungs-Geometrie an den Vorderrädern, mit der die Lenkung bei niedrigen Geschwindigkeiten weniger Kraft erfordern soll. Eine Servolenkung wie bei der Mitbewerberin von Can-Am gibt´s bei der RZR XP 900 allerdings nicht. Neu sind dafür eine Parkbremse sowie einstellbare Federbeine von Fox (Podium X 2.0) an der Vorderachse, und damit das auch jeder merkt, kommt das große Side-X-Side von Polaris nun serienmäßig auf Alufelgen und spektakulären Bighorn-Reifen von Maxxis daher.
Polaris Ranger HD 800: Modell 2012 mit EBS-MotorbremseIn Sachen Utility Terrain Vehicles zeigte Polaris auf seinem EICMA-Stand eine 2012er Ranger HD 800, die nunmehr mit jener Motorbremse (EBS) ausgestattet ist, welche der amerikanische Hersteller bereits in seinen ATVs – den Sportsman-Modellen – einsetzt; Polaris verspricht damit auch für sein Top-UTV optimale Beherrschbarkeit bei steilen Bergabfahrten. Und da der EICMA-Stand mit Beteiligung von Egimotors, dem italienischen Polaris-Importeur, ausgerichtet wurde, war das UTV denn auch mächtig gepimpt: Neben Alu-Felgen mit beeindruckenden Bighorn-Reifen zierten ein mächtigen Bumper, ein Dach und eine aufklappbare Windschutzscheibe die ausgestellte Ranger.
Polaris Sportsman XP 850 H.O.: für 2012 mit 76 PSNicht zuletzt wurden auf dem Polaris-Stand natürlich auch die ATVs des amerikanischen Herstellers gezeigt: Das 2012er Modell der Sportsman XP 850 H.O. tritt mit mehr Leistung an, gegenüber dem 2011er Modell ist das 850-Kubik Zweizylinder Einspritz-Triebwerk um rund 9 Prozent auf 56 kW (76 PS) erstarkt.
Kontakt: Polaris Germany

Quadro 4D: erster Dreirad-Roller mit vier Rädern

Quadro Tecnologie

Sein Dreirad-Konzept, welches Quadro Tecnologie ursprünglich für Piaggio entwickelt hat und das in Form des Piaggio-Rollers ‚MP3‘ längst Wirklichkeit ist, hat der italienische Hersteller weiter entwickelt und geht damit nunmehr eigene Wege. An den Start geht Quadro zunächst mit seinem dreirädrigen Motorroller ‚Quadro 350D‘, der vom Konzept her noch weitgehend dem Piaggio-Scooter entspricht und der ebenso wie dieser mit dem Autoführerschein gefahren werden darf.
In Deutschland und Österreich wird der Quadro-Roller vertrieben von der MSA GmbH in Weiden, die in unserer Szene bekannt ist als Importeur der taiwanesischen Marke Kymco und als Lieferant der Zubehör-Marke Speeds.
Auf der EICMA hat Quadro Tecnologie allerdings auch gleich die nächste Ausbaustufe seines G´fährts präsentiert: einen vierrädrigen Motorroller, den ‚Quadro 4D, für den ebenfalls der Autoführerschein als Fahrerlaubnis ausreichen soll.
Kontakt: Quadro Tecnologie

Shineray XY200ST-9 und XY250ST-5: japanischen Vorbildern wie aus dem Gesicht geschnitten

Shineray

Zu den chinesischen Herstellern, die in der Vergangenheit stets für überraschende Ähnlichkeiten gut waren, zählt auf jeden Fall Shineray. Im Jahr 2008 präsentierte der Hersteller einen E.-ATV-Klon mit 349 Kubik und Heck-Gepäckträger sowie eine Vierrad-Interpretation der Honda FireBlade – verhökert wurden die Teile billig im Internet, daheim angeliefert folgte dann für viele das Erwachen, was die Qualität im Detail betrifft.
Auch bei seinen EICMA-Exponaten zeigte das Team aus Hang Gu in der Provinz Chongqing keine Skrupel abzukupfern: Die XY200ST-9 erscheint einer Suzuki LT-Z wie aus dem Gesicht geschnitten, die XY400ST-2 bzw. XY250ST-5 einer Honda TRX 700 XX. Interessant immerhin, dass nun auch Shineray ins 400-Kubik-Segment aufbricht und damit so langsam in Bereiche vordringt, in denen eine gewisse Qualität ebenso unumgänglich ist wie seriöse Vertriebsstrukturen.
Shineray XY200ST-6A: Sie machen Fortschritte, die ChinesenAls dritten Neuzugang für das Modelljahr 2012 zeigte Shineray auf EICMA mit seiner XY200ST-6A übrigens ein ATV mit 177-Kubik-Motörchen, das einer Suzuki KingQuad nur entfernt ähnelt. Sie machen Fortschritte, die Chinesen.
Kontakt: Shineray

SMC Jumbo 700: nicht neu aber neu genug, um das komplett ausgestattete ATV nach wie vor stolz zu präsentieren

SMC Standard Motor

Nichts Neues am EICMA-Stand von Standard Motor, doch seine ‚Jumbo 700‘ ist neu genug, um nach wie vor gezeigt werden zu können. Das komplett ausgestattete ATV wird in Deutschland und Österreich von der KSR-Group als ‚Explorer Argon 700‘ vertrieben; in der Schweiz ist Motax für den SMC-Import zuständig, das Team um Michi Simon bietet das Fahrzeug unter seinem Original-Namen als ‚Jumbo 700‘.
Kontakt: SMC Standard Motor
Kontakt: KSR Group
Kontakt: Motax.ch

TGB: Blade 550i SE 4x4 mit Einspritz-Anlage

TGB

Bekannte Formen auf dem TGB-Stand der diesjährigen EICMA: Blade, Target und Gunner bleiben uns auch im kommenden Jahr 2012 erhalten. Einzige technische Änderung: Bei der Blade 550i SE 4×4 ersetzt eine moderne Einspritzanlage den bislang verbauten Vergaser.
Gut versteckt: die Einspritz-Anlage der TGB Blade 550i 4x4 befindet sich unter der VerkleidungWann das Fahrzeug im deutschsprachigen Raum zu haben ist, steht allerdings noch nicht fest. Beim TGB-Importeur Leeb ist man mit den Testergebnissen noch nicht zufrieden, vor Frühjahr 2012 sei mit dem neuen Modell nicht zu rechnen.
Kontakt: Leeb Motor

X&Y Xypower XY1100GK: PGO-Buggy äußerlich kopiert und motormäßig eins draufgesetzt

X&Y Xypower / Buyang

Spielten bislang vor allem japanische, amerikanische und europäische Hersteller die Opferrolle, was Plagiate chinesischer Hersteller betrifft, erweist X&Y Xypower nun auch taiwanesischen Kollegen diese ‚Ehre‘: Den Buggy von PGO hat sich das Team aus Jinhua in der Provinz Zhejiang zur Vorlage für seinen ‚XY1100GK‘ genommen – und dabei antriebsmäßig gleich noch eins draufgesetzt. Während das Original aus Taiwan seit annodazumal über die Hinterräder angetrieben wird und auf dem PGO-Stand in Mailand stolz mit 600 statt bisher 500 Kubik präsentiert wurde, kommt das Plagiat aus China mit zuschaltbarem Allrad-Antrieb, Einspritz-Anlage, 1.083 Kubik und Vierzylinder-Triebwerk daher. Auch vertriebsmäßig sitzt PGO in der Klemme: bei deutschen Händlern gilt PGO-Importeur Philco als unzuverlässig – mit einem kompetenten Partner dürfte es für Xypower ein Leichtes sein, PGO aus dem Rennen zu werfen.
X&Y Xypower: volles Programm in Sachen ATVs und UTVsZumal die weiteren Modelle, die Xypower in Mailand vorgestellt hat, keinen schlechten Eindruck machen: Das Sortiment umfasst ein 500-Kubik ATV mit zuschaltbarem Allrad-Antrieb, das wahlweist mit kurzem oder langem Radstand als Ein- bzw. Zweisitzer erhältlich ist. Weiterhin ist ein UTV mit 300 Kubik und Hinterrad-Antrieb oder mit 500 Kubik und zuschaltbarem Allrad-Antrieb im Programm, letztgenanntes wahlweise mit kurzem Radstand als Zweisitzer oder mit langem als Fünfsitzer. In Sachen Side-X-Sides rüstet Xypower seine XY1100UE und UEL ebenso aus wie seinen Buggy, auch dieses Fahrzeug ist wahlweise als Zwei- (‚UE‘) oder Fünfsitzer (‚UEL‘) erhältlich.
Für den Vertrieb der Marke Buyang im deutschsprachigen Raum ist Quadix zuständig – in Anbetracht der Fahrzeuge, die Xypower in Mailand gezeigt hat, steht zu befürchten, dass auf das Team um Jörg und Michael Braun in Bamberg in der folgenden Saison eine Menge Arbeit zukommt.
Kontakt: X&Y Xypower
Kontakt: Quadix

Bekleidung

Von der führenden europäischen Motorrad-Messe könnten wir an dieser Stelle freilich terrabyteweise über Fahrerbekleidung berichten. Doch mal ganz ehrlich: Die meisten Motorrad-Klamotten sind für QuadpilotInnen schlicht und ergreifend zu langweilig, und die Vielfalt ihrer Funktionen stört eher den Komfort als dass sie gefordert wären. Die schwedische Marke Halvarssons setzt sich davon ab und bietet bequeme Bekleidung, die auch gut ankommt in unserer Szene – sofern sie im deutschen Fachhandel einmal zu finden ist. Die 2012er Kollektion der Schweden folgt dieser Tradition eher stillschweigend und ohne unseren Adrenalin-Spiegel nennenswert zu beeinflussen.

New Rock: Bekleidung, die eckt und hakt und auf der Totenköpfe grinsen

Bekleidung: New Rock

Ganz anders ist das bei den Stiefeln, Gürteln und Helmen von New Rock. Gewiss, zum Fahren sind die Kreationen aus Yecla in Spanien nicht konstruiert. Da eckt und hakt es, da grinsen Totenköpfe und rasseln Ketten – das perfekte Outfit für alle, die sich in vielen Arbeitsstunden einen phantasievollen PIMP aufgebaut haben.
Kontakt: New Rock


Bike-Lift: durchdachte, aufwändige Hebezeuge für die ATV- und Quad-Werkstatt

Werkstatt-Ausrüstung: Bike-Lift

Durchdachte und aufwändige Lösungen, um ATVs und Quads für Wartungsarbeiten in die Höhe zu heben, haben wir auf der EICMA auf dem Stand von Bike-Lift entdeckt. Für den Vertrieb der italienischen Hebebühnen ist in Deutschland der Technik-Großhändler Matthies in Hamburg zuständig.
Kontakt: Bike-Lift
Kontakt: Matthies

OMCROP: zweiteilige Hebebühnen, mit denen auch ausgewachsene UTVs und Side-X-Side-Fahrzeuge in Service-Stellung gebracht werden können

OMCROP

Auffällig in Sachen Hebezeuge waren in Mailand auch die Hebebühnen und Hubtische von OMCROP; ein Special des Herstellers aus Villa di Serio / Bergamo sind zweiteilige Hebebühnen, mit denen auch ausgewachsene UTVs und Side-X-Side-Fahrzeuge in Service-Stellung gebracht werden können. Außerdem im Programm sind bei OMCROP Hebesysteme, mit denen ATVs und Quads in der Garage platzsparend gelagert werden können.
Kontakt: OMCROP

Reifen

Die Neuigkeiten in Sachen ATV- und Quad-Reifen waren recht überschaubar auf der EICMA 2011. Schlimmer noch: Kein Hersteller hat es bislang geschafft, seine bestehenden, als Winterreifen freigegebenen Decken mit einem Schneeflocken-Symbol zu kennzeichnen, so dass auch im kommenden Winter – sicherheitshalber – entsprechende Freigabe-Bescheinigungen mitgeführt werden sollten.

Maxxis / Goldspeed: Race-Buggy von Schuurman auf dem Maxxis-Stand in Mailand

Goldspeed / Maxxis

Nix wirklich Neues bei den Marktführern Maxxis und Goldspeed (Schuurman), dafür aber spektakulär in Szene gesetzt: Harm Schuurman, Großhändler und Inhaber der Marke Goldspeed, deren ATV- und Quad-Reifen bei Maxxis produziert werden, ließ es sich nicht nehmen, einen seiner erfolgreichen Race-Buggys auf dem Maxxis-Stand in Mailand zu präsentieren.
Kontakt: Goldspeed Tires

Innova Tires: ‚X Treme Lite IA-8044‘ wahlweise ohne oder mit Spikes ab Werk

Innova Tires

Mit einer Neuentwicklung konnte allein Innova Tires glänzen, und das ist wortwörtlich zu verstehen, die Hardcore-ATV-Pelle ‚X Treme Lite IA-8044‘ – am ehesten mit Maxxis´ Bighorn zu vergleichen – gibt´s nämlich auch mit Spikes ab Werk. Verfügbar in den Größen 25/8-12, 25/10-12 sowie 26/8-14 und 26/10-14.
Kontakt: VBW Tires

Zubehör

Der Anwendung folgend, bieten die Hersteller von Motorrad-Zubehör in erster Linie Teile, die Bikes schneller machen oder mit denen sich besser reisen lässt als mit serienmäßigen Motorrädern. Der Renner sind aktuell Halterungen für Navis, insbesondere fürs iPhone; hier haben wir auf dem EICMA-Stand von SW MoTech eine höchst elegante Lösung entdeckt, die unverändert auch an vielen ATVs und Quads montiert werden kann, siehe unten.
In Mailand ist allerdings auch zunehmend Zubehör zu finden, das speziell für ATVs und Quads konstruiert wurde. Im folgenden einige Highlights, die uns aufgefallen sind:

Acewell: Digital-Display ACE-5855 plug-and-play für Yamaha YFM 700 Raptor

Acewell

Der italienische Spezialist für Fahrer-Informations-Systeme hat sein Digital-Display ACE-5854 für ATVs und Quads modifiziert: Das Info-Display ACE 5855 gibt nun auch Auskunft über den eingelegten Rückwärtsgang sowie die eingeschaltete Nebel-Schlussleuchte. Der Clou dabei: Für das Gerät bietet Acewell einen Direktanschluss an den Kabelbaum der Yamaha YFM 700 Raptor, womit der Acewell-Tacho von Raptoren-Treibern nunmehr plug-and-play verwendet werden kann – anschrauben, anschließen und losfahen.
Kontakt: Acewell

Camoplast: Tatou-4S-Raupensystem für den ganzjährigen Einsatz

Camoplast

Das Update der Tatou-Raupen des kanadischen Spezialisten Camoplast ist nicht nur im (kommenden) Winter einsetzbar, sondern das ganze Jahr über.
Camoplast: Windschutzscheibe für die Can-Am CommanderAußerdem haben die Kanadier in Mailand eine Windschutzscheibe für die Can-Am Commander vorgestellt. Nach Europa importiert werden Camoplast-Produkte von RF Moto mit Sitz in San Vendemiano / Italien.
Kontakt: RF Moto

Kimpex: Raupensystem und Schneeschild für die Dinli Centhor 800

Kimpex

Ein Raupensystem sowie Schneeschilde gehören auch zum Portfolio des amerikanischen Herstellers Kimpex. Das Besondere daran: Neben Adaptern für die gängigen ATVs bietet Kimpex auch Anschluss-Systeme für Fahrzeuge, die weniger häufig mit diesem Zubehör ausgerüstet werden. So präsentierte Kimpex seine Winter-Ausrüstung in Mailand an einer Dinli Centhor 800.
Kontakt: Kimpex

Motacc, farbig eloxierte Lenker mit passenden Lenkerend-Spiegeln: täten schon was hermachen an Quad-PIMPs...

Motacc

Zu den Herstellern ansehnlichen Motorrad-Zubehörs, die so langsam bemerken, dass dieses auch an Quad-PIMPs einen schmucken Eindruck macht, zahlt Motacc aus Freiburg im Breisgau. Dessen farbig eloxiert Alu-Lenker mit passenden Lenkerend-Spiegeln täten schon ´was hermachen – wenn man’s denn den Quadpiloten erzählen täte, gelle?
Kontakt: Motacc

Omnicompetition: hohl gebohrte Hinterachse

Omnicompetition

Neben seinen bereits bekannten breiten A-Arms zeigte der Produzent von Quad-Performance-Parts aus Santo Stefano di Zimella in der italienischen Provinz Verona auch seine neuen, hohl gebohrten Hinterachsen. Zu haben sind diese in Deutschland bei TMF Racing, in Österreich bei Quadparts.at.
Kontakt: TMF Racing
Kontakt: Quadparts.at

Quadrax: Claudio Pellegrini vom Hersteller Motovan präsentiert Quadrax-Dach für die Can-Am Commander

Quadrax

Der kanadische Hersteller von ATV-Gepäcksystemen hat auf der EICMA 2011 ein neu entwickeltes Dach für die Can-Am Commander präsentiert, ebenso eine Windschutzscheibe für das kanadische Side-X-Side-Fahrzeug. In das Dach sind bereits alle Anschlüsse für Lautsprecher und Zusatz-Scheinwerfer integriert. Im deutschsprachigen Raum werden Quadrax-Produkte über den belgischen Großhändler Atraxion vertrieben.
Kontakt: Atraxion

RF Moto: Can-Am Renegade mit erstarktem Triebwerk, Elka-Fahrwerk, breiter Spur und verlängertem Radstand

RF Moto

Seine Kompetenz im Performance-Bereich demonstriert das Team um Pietro Toffolatti in Mailand mit einem spektakulären Umbau einer Can-Am Renegade 800. Deren Motor ist aufgebohrt auf 1.000 Kubik, entsprechend verstärkt wurde das Kühlsystem. Ein Elka-Fahrwerk übernimmt die Federung, für eine breite Spur sorgen Performance-A-Arms und für einen ruhigen Geradeauslauf eine verlängerte Hinterrad-Führung.
Kontakt: RF Moto

Storm: Bumper und Skid-Plates aus 4 mm dickem, eloxiertem Aluminium

Storm

Schutzvorrichtungen hat sich der russische Produzent Metalloproduktsia Karter auf die Fahnen geschrieben. Das Team aus St. Petersburg stellt Skid Plates, Bumper und Winden-Mäuler „für alle bekannten Utility-ATV-Modelle“ her – beteuern die Russen. Uns erscheinen die Teile geeignet, sich von Weißrussland bis nach Kasachstan durchzuschlagen, schließlich bestehen die Platten aus vier Millimeter dickem Aluminium. Die Befestigungs-Schrauben sind eingelassen, damit ihre Köpfe bei Bodenkontakt nicht abgerissen werden können. An allen Stellen, die beim Motor-Service zugänglich sein müssen, sind entsprechende Aussparungen vorhanden. Die Oberflächen sind eloxiert und trotzen damit Witterungseinflüssen. Vertrieben werden die russischen Protektoren unter der Marke ‚Storm‘ von OstPfad in Ober-Ramstadt.
Kontakt: OstPfad

SW MoTech: elegante Halterung fürs iPhone

SW Mo-Tech

Spezialisiert auf Anbauteile aller Art für Motorräder, sind bei dem Hersteller aus Rauschenberg aktuell Halterungssysteme für Navis und Smartphones die Renner. Eine elegante Lösung bieten die Nordhessen für das iPhone: Das Handy selbst befindet sich dabei in einer ‚BikeMount‘-Halterung von Biologic, die wasserdicht ist, die Stromversorgung mit dem üblichen Stecker für den Auto-Zigarettenanzünder ermöglicht und außerdem zur Bedienung des Touchscreens eine Membran-Folie besitzt. Der Knackpunkt bei SW Mo-Tech ist allerdings ein Montage-Kit, mit dem das Ganze auf einer gewohnten Lenker-Klemme befestigt werden kann. Und sie haben weiter gedacht, die Rauschenberger: Auf diesem Montage-Kit lässt sich nicht nur die BikeMount-Halterung montieren, sondern auch verschiedene andere Adaptersysteme von SW Mo-Tech, über die sich praktisch jedes andere Smartphone oder Navi-System am Quad befestigen lässt.
Kontakt: SW Mo-Tech