02.09.2015
Rennsport

4. SuperMoto Austria Lauf 2015: Schrems

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Der 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems: Die Meisterschafts-Entscheidung ist auf das Finale in Melk vertagt; Bild: Andreas Hofaichner / autosport.atfand für die Quad-Piloten am 29. und 30. August in Schrems statt, und zwar im Rahmen des vom MSC Altmanns veranstalteten Grenzlandcups – dies, weil die Quad-Klasse beim regulären 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 am 5. und 6. September im Wiener Neustadt nicht antreten kann. Dabei entwickelt sich das ‚Ausweich-Rennen‘ im Waldviertel für die Quadfahrer zunehmend zu einem Saisonhighlight. Das liegt zum einen an der stets optimalen Organisation und dem reibungslosen Ablauf, aber auch an der Tatsache, dass in Schrems der direkte Vergleich mit der Zweirad-Fraktion möglich ist, da dort auf identischer Strecke gefahren wird.

4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems

Und da haben die Vierrad-Artisten im heurigen Jahr gezeigt, wo der Hammer hängt: Mit Karlheinz Matzinger hat kein anderer als ein Quadfahrer 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems: Karlheinz Matzinger holt in Schrems den Tagessieg; Bild: Andreas Hofaichner / autosport.atbeim 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems die absolut schnellste Rennrunde absolviert. Lediglich 1:03:05 Minuten benötigte er für den Turn durch ein Industrie-Gelände, das ist rund eine Sekunde weniger als der schnellste Zweirad-Pilot.
Schnell war in Schrems auch Dominik Juhitzer – allerdings im Krankenhaus. Nach einer Verletzung aus dem Vorjahr wollte er in Schrems in diesem Jahr erstmals wieder ein Rennen bestreiten, um sich für das Finale in Melk warmzufahren. Doch bereits in seiner ersten Runde im freien Training hat 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems: Andreas Weißkirchner festigt seinen 3. Platz; Bild: Andreas Hofaichner / autosport.atDominik den Sprung im Offroad-Teil komplett versemmelt, so dass er nach der Landung von seinem Quad getroffen wurde. Licht aus, Saison vorbei; nicht einmal an den Flug mit dem Rettungs-Hubschrauber kann sich Dominik so richtig erinnern. Erst im Krankenhaus kam er wieder zu sich, die Diagnose eines gebrochenen Lendenwirbels trägt er mit Fassung. Bereits zwei Tage nach dem Unfall ist er sich sicher, dass er sich als nächstes wohl besser einmal einen Rückenprotektor anschaffen wird. Auch wenn noch feststeht, ob er zum Finale in Melk vom 18. bis 20. September 2015 wieder laufen kann, will Dominik im nächsten Jahr wieder voll angreifen. Und da das Personal im Krankenhaus anscheinend zu seiner Genesung massiv beiträgt, möchte er dann mit persönlicher Krankenschwester zu den Rennen zu fahren…
Immerhin wurde in Schrems dann auch ohne Dominik Juhitzer noch zwei Tage lang ordentlich am Gasgriff gedreht. Der Tagessieg ging an Karlheinz Matzinger, der nach einem Start-Ziel-Sieg im zweiten Rennlauf lediglich Martin Tauber für einige Runden die Führung überlassen musste und 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems: Martin Tauber übernahm im 2. Rennlauf zeitweise die Führung; Bild: Andreas Hofaichner / autosport.atsich nach einem schönen Kampf über fünf Runden auch den zweiten Rennlauf sicherte. Martin Tauber blieb in beiden Rennläufen nur der zweite Platz, auch in der Tageswertung lautete die Reihenfolge daher: Karlheinz Matzinger vor Martin Tauber und Andreas Weißkirchner.

Austrian SuperMoto Quad Cup: Weitere Termine
  • 18.09.2015 bis 20.09.2015: 5. Lauf, Finale in Melk / A
Meisterschaftsstand: Entscheidung auf das Finale vertagt

In der Gesamtwertung sicherte sich Karlheinz Matzinger zwar 50 Punkte, bleibt jedoch auf dem vierten Rang, da er bisher erst ein einziges Mal gestartet ist. Die Gesamtführung konnte Martin Tauber in Schrems ausbauen: Mit den eingefahrenen 44 Punkten hat er jetzt insgesamt 188 Punkte; Andreas Weißkirchners Rückstand beträgt nun 26 Zähler. Somit konnte 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems: Christian Buchner zeigt erneut eine solide Leistung; Bild: Andreas Hofaichner / autosport.atsich Martin von Joachim Traun, der vor dem 4. SuperMoto Austria Lauf 2015 in Schrems noch punktgleich gewesen ist, leicht absetzen. Alle drei haben somit noch die Chance, sich bei Finale vom 18. bis 20. September 2015 auf dem Wachauring in Melk den Jahressieg zu sichern: Dort starten die Quads im Rahmen des SuperMoto-WM- und EM-Finales. dha

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